Im Notfall

Notaufnahme Rotkreuzklinik Lindenberg
Tel. 08381/809-0  (24 Stunden besetzt)

Adresse:
Rotkreuzklinik Lindenberg
Dr.-Otto-Geßler-Platz 1
88161 Lindenberg
Anfahrt

Die Zentrale Notaufnahme finden Sie links an der Pforte vorbei beim chirurgischen Sekretariat. Bitte melden Sie sich gleich an der Pforte beim Haupteingang. Ab 22 Uhr bitte über den Seiteneingang links am Haus bei der Zufahrt der Rettungsfahrzeuge klingeln.

Weitere Notrufnummern:
Notruf für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst: 112
Kassenärztliche Notrufnummer: 116 117

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Spenden & Fördern | 03.06.2019

Für Zuweiser: Herzlichen Dank für Geldauflagen zugunsten der NURSE

Laut Unfallbilanz 2018 des Polizeipräsidiums München ist die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle gegenüber dem Vorjahr gestiegen, Verkehrsunfälle mit Personenschaden sogar um 7,7%. Bei den 6.518 Verkehrsunfällen dieser Art verunglückten insgesamt 7.817 Personen, statistisch gesehen geschehen sie alle 1:20 Stunden. Fehler beim Abbiegen, Einbiegen und Kreuzen sind die häufigsten Ursachen bei Verkehrsunfällen mit schwer Verunglückten. Risikofaktoren sind nicht nur Baustellen, sondern auch Freiluftkreuzungen, an denen es zu den berüchtigten Abbiegeunfällen kommt. Zusammenstöße beim Rechtsabbiegen treffen sehr oft Radfahrer.

Personen, die wegen eines Körperschadens zur stationären Behandlung in einem Krankenhaus aufgenommen werden (mind. 24 Stunden), gelten als Schwerverletzte. In München ist neben der Landsberger Straße auch der Mittlere Ring im „Unfallatlas", der Unfälle mit Personenschaden enthält, als Unfallschwerpunkt markiert; die Landshuter Allee ist einer der Unfall-Hotspots in München. In unmittelbarer Nähe befindet sich unser Rotkreuzklinikum, eine der vier Rotkreuzkliniken der Schwesternschaft München vom Bayerischen Roten Kreuz e.V.

In unseren Häusern werden viele der im Straßenverkehr Verunglückten erfolgreich behandelt, unsere Ärzte und Pflegekräfte sorgen dafür. So auch ein Verkehrsunfallopfer, das neulich der Rettungswagen in unser Rotkreuzklinikum München einlieferte: Die Patientin war von einem heranfahrenden PKW erfasst worden, der kurz vor der Fußgängerampel noch einmal auf 20 km/h beschleunigte, aber noch vor der Kollision abbremsen konnte. So blieb der Kopf der Patientin zum Glück unverletzt, sie erlitt aber eine „Tibiakopffraktur" (Knochenbruch im Bereich des Schienbeinkopfes). Nach einer Wundversorgung mit Wundnaht konnte sie wieder entlassen werden.
 

Verkehrsunfallsachen:
Geldauflagen und Spenden zugunsten von Verkehrsunfallopfern

Fahrlässige Körperverletzung beim Verkehrsunfall stellt in Deutschland eine Straftat dar, der Unfallverursacher kann mit einem Verwarnungsgeld oder einem Bußgeld belegt werden. Wenn unsere Fördergesellschaft NURSE Geldauflagen erhält, können geschädigte Personen wie die oben beschriebene Patientin von diesen profitieren, kann sich doch unser Klinikpersonal über das durch die gesetzlichen Finanzierungssysteme abgedeckte Maß hinaus mehr Zeit für den Patienten nehmen. So wurde die „Gesellschaft zur Förderung der Gesundheitspflege" (NURSE) mit dem Ziel gegründet, die Arbeit unserer Pflegekräfte und Ärzte für eine exzellente medizinische Betreuung und fürsorgliche Pflege in unseren Häusern zu unterstützen.

Zuwendungen wie Geldauflagen fördern unser Ziel, dass sich unsere Fachkräfte auch in Zukunft dem Wohl unserer Patienten inklusive der in unseren Häusern behandelten Opfer von Straßenverkehrsunfällen intensiv widmen können. Mit zugewiesenen Geldauflagen – und mit Spenden in diesem Bereich – bringen wir gemeinsam die gute Gesundheitsversorgung am jeweiligen Standort voran. (Stichwort „Verkehrsunfallopfer")


Für Gerichte und Staatsanwaltschaften

Sie als Richterin oder Richter, als Staatsanwältin oder Staatsanwalt haben die Möglichkeit, die NURSE mit einer Geldauflage zu unterstützen. Wir möchten Sie daher bitten, bei Zuweisungen an unsere Fördergesellschaft zu denken.

Wir sichern eine transparente Verwaltung der Geldauflagen zu!

Seit Anfang 2019 ist unsere Fördergesellschaft NURSE beim Oberlandesgericht München im überregionalen Verzeichnis der gemeinnützigen Einrichtungen als Empfänger von Geldauflagen verzeichnet (Datenbank-Nr. 4012 Bl./19 – 10197). Die NURSE gGmbH ist als gemeinnützig anerkannt, zuletzt mit dem auf den 23.03.2018 datierten Körperschaftssteuerbescheid für das Jahr 2018 vom Finanzamt München.

Wir verpflichten uns, die zuständige Behörde über den Eingang oder Nichteingang zugewiesener Geldauflage zeitnah zu informieren. Am Jahresende werden alle zuweisenden Stellen über die Höhe und Verwendung von eingegangenen Geldauflagen unterrichtet.

Helfen Sie mit der Zuweisung von Geldauflagen, die gute Gesundheitsversorgung am jeweiligen Standort unserer Rotkreuzkliniken voranzubringen, insbesondere zugunsten der in unseren Häusern behandelten Opfer von Straßenverkehrsunfällen. Bitte helfen Sie uns dabei!

Das Konto der NURSE lautet:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE62 7002 0500 0009 8544 01
BIC: BFSWDE33MUE

Auf dieser Seite haben wir für Sie spezielles Material vorbereitet, das Sie sich herunterladen können: Adressaufkleber  (Etikettenhersteller: HERMA / Etikettennummer: 4359) und Überweisungsträger für Zahlungspflichtige. Sie können das Material aber auch direkt bei der NURSE bestellen.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

 

Informationen für Zahlungspflichtige

Bitte überweisen Sie Ihr Bußgeld ausschließlich auf unser oben genanntes Konto. Fügen Sie den Vermerk „Geldauflage – nicht von der Steuer absetzbar" hinzu. Nur so können wir es richtig zuordnen und dem Gericht fristgerecht bestätigen.



Foto: © Fotolia

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Autor

Dr. Götz-Dietrich Opitz

Fundraising
Nurse – Gesellschaft zur Förderung der Gesundheitspflege gemeinnützige GmbH

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